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27. März 2008 – Abschied März 27, 2008

Posted by Mareike in Hyderabad, Indien.
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Namaste! Anja und ich sind wieder wohlbehalten von unserer kleinen, zweiwöchigen Reise nach Goa, Kerala und Karnataka (eine kleine Auswahl der Bilder sind schon online) nach Hyderabad zurückgekehrt. Die beiden letzen Tage habe ich mit Einkaufen verbracht: jetzt befinden sich vier neue Saris und einige Bangles in meinem Besitz (vorübergehend, denn ein großer Teil wird als Geschenk an die Daheimgebliebenen weitergegeben). Wo soll ich anfangen; eigentlich ja bei Nandas Hochzeit, gefolgt von einem kurzen Reisebericht unserer Südindienreise, und dann wollte ich noch so was wie ein Resümee schreiben – aber heute ist wieder etwas Krasses passiert, von dem ich zuerst berichten möchte. Anja und ich waren unterwegs zum Char Minar, genauer gesagt zum Laad Bazar, um dort Bangles zu kaufen. Auf dem Weg dorthin ist mir ein Mann aufgefallen, der einem Motorradfahrer hinterher ist, er hat irgendwas gerufen, aber der Motorradfahrer ist ihm schließlich entwischt; zuerst dachte ich ja, okay, der hat ihm wohl was geklaut, aber eine Sekunde später sehe ich einen alten Mann regungslos auf der Straße liegen, mit dem Gesicht zum Boden und einer kleinen Blutlache, die sich bereits unter seinem Kopf bildete; da wurde mir dann klar, dass der Motorradfahrer den Mann wohl angefahren hat und dann einfach abgehauen ist – wirklich das Letzte! Wir waren richtig schockiert, wie die anderen Passanten auch, und dann waren wir auch schon mit unserer Rikscha an der Szene vorbei. Ich hoffe, dass man sich ausreichend um den Verletzten gekümmert hat und es schlimmer aussah, als es eigentlich war. Das hat mir noch mal zu Augen geführt, wie mörderisch es hier zugehen kann; man gewöhnt sich ja an einiges, und irgendwie kommt man meistens durch den Verkehr (aber gerade als Fußgänger warte ich an der Straße etwas länger um eine größere Lücke im Verkehr abzuwarten, als zu Stoßzeiten einfach in den Verkehr „reinzugehen“, um nicht eventuell doch mal angefahren zu werden, bei den Massen von Motorrädern); meistens geht es ja gut, aber der Unfall heute hat mich noch mal kräftig schlucken lassen. Das wollte ich zuerst geschildert haben, ehe ich die anderen Berichte anfange (ich hoffe ich komme noch dazu, denn wir haben hier einiges zu tun, denn am 31. März geht unser Flug nach Deutschland).

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